Kunstatelier  Werner Bedorf  -  software created art                     

Software created art

Wechselbilder

auch: Riefelbild, Riffelbild, perspektivisches Doppelbild, Rasterbild oder Scanalato (ital.)

Das Wechselbild spielt mit dem Auge des Betrachters. Es besteht aus zwei Bildern, je nachdem von welcher Seite man schaut, sieht
man das eine Bild oder das andere. Obwohl diese Technik der Bilddarstellung schon sehr alt ist, - sie stammt aus dem 18. Jahrhundert - hat der optische Effekt bis heute nichts von seiner Faszination eingebüßt.

Es gibt noch weitere Varianten wie das Lamellenbild, das drei verschiedene Bilder darstellen kann, sowie die Lenticulartechnik, die allerdings eine spezielle Microlinsenfolie benötigt. Ich habe mich ausschließlich mit Zweifach-Wechselbildern beschäftigt, in meiner digitalen Umsetzung jedoch spezielle Aspekte wie Blickfokus *) und Trapezkorrektur *) berücksichtigt.

Blickfokus : Asymetrische Breiten der Bildstreifen für optimale Bildwahrnehmung von zwei speziellen Beobachtungspunkten.  Diese beiden optimalen Beobachtungspunkte befinden sich links und rechts in Höhe der Bildmitte mit 45 Grad Betrachtungswinkel. An diesen Punkten fügen sich die betrachteten Bildteile nahtlos und verdeckungsfrei zu dem Ursprungsbild zusammen. Für die Berechnung der Wechselbildgeometrie verwende  ich meistens einen Betrachtungsabstand von einem Meter.

Trapezkorrektur: Angepasste, sukzessive  Vergrößerung der vom Betrachter weiter entfernten Bildteile, so dass an den Grenzen der Bildstreifen keine "Sprünge" von Bildlinien auftreten.


Beispiele     (Wechselbilder durch Verschieben anzeigen)

 Wudrast

Worbit


Die Technik lässt sich auch sehr gut verwenden, um zwei private Fotos in einem Bild (mit Rahmen) darzustellen. 


Weitere schöne Motive, die ich auch schon realisiert habe, sind Brautpaare, Geschwister oder auch zwei Enkelkinder.

Lassen Sie sich von mir unverbindlich beraten!